Lesen Sie die Neuigkeiten aus dem Kulturraum.

  • Dr. Christoph Dittrich ist neuer Präsident der Kulturstiftung Sachsen

    Am 3. März hat der Vorstand der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen Dr. Christoph Dittrich zum neuen Präsidenten gewählt. Christoph Dittrich ist Generalintendant der Städtischen Theater Chemnitz und Vorstandsmitglied des Landesverbandes Sachsen des Deutschen Bühnenvereins. Sein Vorgänger Ulf Großmann, der das Amt des Präsidenten seit 2011 innehatte, war am 7. Januar 2020 nach schwerer Krankheit verstorben.

    Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch, zugleich geschäftsführende Kuratorin der Kulturstiftung, gratuliert Herrn Dr. Dittrich zu seinem neuen Amt: „Christoph Dittrich engagiert sich seit mehr als dreißig Jahren für die Kunst und Kultur im Freistaat. Ich schätze ihn als äußerst vielseitigen Theaterfachmann, der in Sachsen exzellent vernetzt ist und sich mit Einfallsreichtum und Empathie für den Austausch zwischen Kunst und Gesellschaft einsetzt.“ Auch Christoph Dittrich freut sich über seine neue Aufgabe: „Die Kultur in Sachsen ist ein Resonanzraum, in dem gesellschaftliche und soziale Entwicklungen wiederklingen. Aufgabe der Kulturstiftung Sachsen ist es, dies zu unterstützen und die erfolgreichen Programme in allen Sparten zeitgemäß weiterzuentwickeln. Begeistern und Bewährtes bewahren, Motivieren und Kreatives in Spitze und Breite zu fördern sind die Aufgaben, denen ich mich mit großer Energie widmen möchte.“

    Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen wurde 1993 vom Freistaat Sachsen als rechtsfähige Stiftung öffentlichen Rechts gegründet und fördert jährlich rund 650 Projekte mit einem Fördervolumen von 5 Millionen Euro. Zentrales Ziel der Stiftungsarbeit ist die freie Entfaltung von Kunst und Kultur im Freistaat Sachsen. Der Vorstand der Kulturstiftung arbeitet ehrenamtlich und entscheidet auf Empfehlung der Fachbeiräte über den Einsatz der Stiftungsmittel.

    Zum Werdegang von Dr. Christoph Dittrich

    Christoph Dittrich wurde 1966 in Dresden geboren. Bereits früh begeisterte er sich für Musik und wurde durch vielfältigen Instrumental-, Gesangs- und Chorleitungsunterricht gefördert. Von 1986 bis 1991 studierte er in Dresden Tuba und Gesang, Pädagogik und Musikwissenschaften. Besonders beeinflusst wurde Christoph Dittrich durch den Kammermusikunterricht in der Meisterklasse von Prof. Ludwig Güttler, aus dem auch 1987 die Gründung des Blechbläserensembles Dresden Brass Quintett mit zahlreichen Konzerten, Festivalauftritten und CD-Einspielungen folgte. Von 1991 bis 2002 war er als Musiker und dramaturgischer Mitarbeiter bei der Elbland Philharmonie Sachsen tätig und arbeitete zugleich an zukunftsweisenden Projekten zur kulturellen Bildung. Im Jahr 2002 wurde er dort zum Intendanten berufen und prägte das Ensemble sehr erfolgreich bis 2013 durch ein ungewöhnlich breites Repertoire und die intensive Arbeit im Bereich der Musikvermittlung und Jugendmusik. 2008 erfolgte die musikwissenschaftliche Promotion zu Komponisten der 1960er bis 1980er Jahre. Im gleichen Jahr übernahm er die Leitung der Meissner Burgfestspiele.

    Dr. Christoph Dittrich ist Vorstandsmitglied des Landesverbandes Sachsen des Deutschen Bühnenvereins, den er von 2010 bis 2019 als Vorsitzender führte. Von 2017 bis 2020 war er Präsident des Sächsischen Kultursenats und in dieser Funktion ebenfalls Mitglied des Vorstandes der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist er Generalintendant der Städtischen Theater Chemnitz. Herausragend wahrgenommen wurde die Inszenierung von Wagners „Ring des Nibelungen“ durch vier Regisseurinnen im Jahr 2018, auch ausgezeichnet durch den renommierten „Faust Preis“ an Elisabeth Stöppler für die Regie der „Götterdämmerung“. Ebenso stehen die kulturelle Bildung und die Verbindung in die Stadtgesellschaft im Fokus von Dittrichs Theaterarbeit.

  • Die Kulturhauptstädte Europas 2020

    Galway und Rijeka sind die Kulturhauptstädte Europas 2020:
    Galway in Irland und Rijeka in Kroatien tragen 2020 den Titel „Kulturhauptstadt Europas“. „Die Initiative "Kulturhauptstadt Europas" bringt Menschen zusammen und unterstreicht die Rolle der Kultur bei der Förderung der Werte, auf denen unsere Europäische Union beruht: Vielfalt, Respekt, Toleranz und Offenheit“, erklärte Mariya Gabriel, EU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend, die beiden Städten für 2020 viel Erfolg wünschte.

    Galway hat sich für das Motto „Let the magic in“ entschieden. Die Auftaktveranstaltung wird am 1. Februar 2020 stattfinden. In Rijeka steht das Kulturhauptstadtjahr unter dem Motto „Port of Diversity“. Auch hier findet die Auftaktveranstaltung am 1. Februar 2020 statt. 

    Weitere Informationen

  • Jurybericht zur Kulturhauptstadt Europas 2025 veröffentlicht

    Die Kulturstiftung der Länder hat Ende Januar 2020 den Jurybericht, der die Entscheidung der Jury für die Shortlist begründet, offiziell auf ihrer Webseite veröffentlicht. Am 12. Dezember 2019 hatte die unabhängige europäische Jury die Empfehlung zur ersten Auswahlrunde im Bewerbungsverfahren »Kulturhauptstadt Europas 2025« bekannt gegeben.

    Die nächste Bewerbungsphase erfordert noch einmal besondere Anstrengungen der Bewerberstädte in der konzeptionellen Arbeit. Sechs Kriterien sind entscheidend: Die Langzeitstrategie, die europäische Dimension, kulturelle und künstlerische Inhalte, die Umsetzungsfähigkeit, die Einbindung der Gesellschaft und die verwaltungsmäßigen Kapazitäten.

    Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus wird diesen Prozess auf allen Ebenen – unter Einbeziehung aller Ressorts der Staatsregierung – unterstützen. In diesem Jahr stellt das SMWK der Stadt Chemnitz dafür 600.000 Euro zur Verfügung und wird dabei die weitere Einbeziehung von Zittau und Dresden anregen.

    Weitere Informationen (Download PDF)

    Report der unabhängigen europäischen Jury 

  • Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2019

    Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe, haben im Auftrag des BMWi einen neuen Monitoringbericht mit den wirtschaftlichen Kennzahlen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland veröffentlicht.

    Download der Kurzfassung als PDF (64 S., 2,4 MB)

  • Nachhaltiges Produzieren im Kulturbereich

  • Wanderausstellungen des Haus der Geschichte Bonn

    Anlässlich einer Kuratoriumssitzung der Stiftung „Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“ wurden die Vertreter des SMWK informiert, dass das Haus der Geschichte (HdG) Wanderausstellungen anbietet. Evtl. ist dieses Angebot den kulturellen Einrichtungen (vor allem Museen) im Freistaat Sachsen bereits bekannt, wenn nicht wären die angebotenen Wanderausstellungen für Kultureinrichtungen im Freistaat Sachsen aber sicherlich interessant.

    Nachfolgend ein paar vom SMWK recherchierte Informationen zu diesem Thema, welche Sie gern an weitere Interessenten weiterleiten können:

    Das HdG bietet die Wanderausstellungen über seine Internetseite katalogmäßig an. Die Links sind:

     https://www.hdg.de

    --> HAUS DER GESCHICHTE BONN -->ÜBER UNS --> Leih-Ausstellungen

    Folgende Wanderausstellungen werden z. Z. angeboten:

     - Aufbruch im Osten - Fotografien von Harald Schmitt

    - Deutschlandbilder - Das vereinigte Deutschland in der Karikatur des Auslands

    - Deutschlandreise - Fotografien von Pia Malmus

    - Islam in Europa - Bilder des zenith-Fotopreises

    - Jüdische Portraits - Fotografien von Herlinde Koelbl

    - Lili Marleen - Ein Schlager macht Geschichte

    - Schamlos? - Sexualmoral im Wandel

    - Schalom - Drei Fotografen sehen Deutschland

    - Spiegelungen - Fotografien aus Deutschland

    - Wilde Zeiten - Fotografien von Günter Zint

    - Unterm Strich - Karikatur und Zensur in der DDR

    - Traum und Tristesse - Fotografien von Harald Kirschner

    Die Konditionen bestehen im Wesentliche darin, dass der Entleiher den Transport, einen Pauschalbetrag von 250 EUR und ggf. eine Versicherung finanzieren muss. Alle Details und Ansprechpartner beim HdG sind übersichtlich im Internet zu finden. Das HdG nennt auf Nachfrage als Vorbereitungszeit etwa ½ Jahr.

    Jedes Museum bzw. jede kulturelle Einrichtung, die daran interessiert wäre eine Wanderausstellung des HdG zu zeigen, kann sich mit den Ansprechpartnern des HdG selbst in Verbindung setzen.  

  • IN EIGENER SACHE - Aufruf an alle bildenden Künster und Künstlerinnen im Kulturaum Meißen - Sächsische Schweiz - Osterzgebirge

    Die Geschäftsstelle des Kulturraumes Meißen – Sächsische Schweiz - Osterzgebirge möchte einen Überblick über die in unserem Kulturraum ansässigen bildenden Künstler und Künstlerinnen bekommen, da wir längerfristig u. a. auch eine Ausstellung von Künstler und Künstlerinnen des Kulturraums planen wollen.

    Wir bitten Sie, wenn Sie in unserem Kulturraum wohnen, die Zustimmung zur Weitergabe Ihrer Kontaktdaten an den Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V. zu erteilen unserer Geschäftsstelle zu erteilen.

    Ihre Kontaktdaten senden Sie bitte an: kulturraum@kreis-meissen.de